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VDV-Mitteilung 9710 [Print-Version] Perspektiven der Tarif- und Vertriebsstrategie mit Hilfe der neuen Technologien

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VDV-Mitteilung 9710 [Print-Version] Perspektiven der Tarif- und Vertriebsstrategie mit Hilfe der neuen Technologien
Ausgabe 02/02

Details

VDV-Mitteilung 9710 [Print-Version] Perspektiven der Tarif- und Vertriebsstrategie mit Hilfe der neuen Technologien Ausgabe 02/02 Die neuen elektronischen Medien werden zunehmend die Rahmenbedingungen für Tarif und Vertrieb verändern und in den nächsten Jahren mehr und mehr zu einer neuen Tarif- und Vertriebslandschaft führen. Darin liegen gleichermaßen Chancen und Risiken wie Herausforderungen für die Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde. Aufzuzeigen, was nach heutiger Sicht realiter und um welchen Preis machbar ist und was nicht, ist Aufgabe und Zielsetzung dieser VDV-Mitteilung. Mit den auf der Grundlage des derzeitigen Stands der Dinge und der erkennbaren weiteren Entwicklung erarbeiteten neuen Empfehlungen zur Tarif- und Vertriebsstrategie will der Tarifausschuss den VDV-Mitgliedsunternehmen eine Hilfestellung in dieser schwierigen Übergangsphase geben. Zudem gilt es, einem Auseinanderlaufen der Entwicklung rechtzeitig vorzubeugen und so zu verhindern, dass mangels Harmonisierung mit der neuen Technologie keine Zugangshemmnisse abgebaut, sondern nur alte Zugangshemmnisse durch neue, modernere ersetzt werden. Bei der Nutzung elektronischer Medien in Tarif und Vertrieb unterscheidet der VDV drei Stufen: Stufe 1: Nutzung zum bargeldlosen Bezahlen von Fahrkarten = Ersatz von Bargeld; Stufe 2: Nutzung zur elektronischen Speicherung der Fahrkartendaten auf dem Zahlungsmedium = Ersatz der Papierfahrkarte; Stufe 3: Nutzung zur automatisierten Fahrpreisermittlung = ermöglicht den Ersatz des konventionellen Tarifs durch einen elektronischen Tarif. Mit den Stufen 1 und 2 lassen sich unter grundsätzlicher Beibehaltung des bisherigen, konventionellen Tarifs bereits nachhaltige Verbesserungen in Tarif und Vertrieb realisieren. Sie tragen dazu bei, die traditionellen Unternehmensziele in beiden Bereichen besser zu erreichen und bisher unlösbar scheinende Zielkonflikte zu entschärfen. Die Stufe 3 ermöglicht hingegen die vollständige Ablösung des konventionellen Tarifs durch einen elektronischen Tarif. Damit erschließen sich die eingangs genannten neuen tariflichen Gestaltungsspielräume und bisher nicht realisierbaren Differenzierungs- und Steuerungsmöglichkeiten in vollem Umfang. Insbesondere die Seltenund Gelegenheitskunden und das Potential der „Noch-Nicht-Kunden“ sind diejenigen, für die es gilt, den Tarif verständlich und den Vertrieb einfach und bequem zu gestalten. Die bestehende Vertriebstechnik stößt hier an ihre Grenzen. Die erreichbare Nutzenaspekte durch die einzelnen Realisierungsstufen des EFM werden deshalb auch an den klassischen Punkten Ergiebigkeit – Leistungsgerechtigkeit – Praktikabilität gespiegelt. Der Bereicht der Arbeitsgruppe „Fortschreibung der Tarif- und Vertriebsstrategie“ des Tarifausschusses wird ergänzt durch einen Auszug aus dem Abschlussbericht des im Rahmen des Forschungsprogramms Stadtverkehr des BMV durchgeführten Forschungsprojektes „Kundenfreundliche tarifarische Möglichkeiten durch den Einsatz der automatisierten Fahrpreisfindung zur Steigerung der Attraktivität und Leistungsfähigkeit des ÖPNV, FOPS-Projekt „Chiptarif“.

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