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VDV-Mitteilung 4522 [Print-Version] DV Umfrage 2002

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VDV-Mitteilung 4522 [Print-Version] DV-Umfrage 2002 Ausgabe 09/02

Details

VDV-Mitteilung 4522 [Print-Version] DV-Umfrage 2002 Ausgabe 09/22 Nach 1996 hat der VDV nun im Jahre 2002 erstmals wieder seine Mitgliedsunternehmen mit Personenverkehr nach dem Einsatz von Software in den verschiedenen Unternehmensbereichen befragt. Erwartungsgemäß hat der Grad der DV-Unterstützung in diesen 6 Jahren deutlich zugenommen. Dies ist - wie in der 96er-Umfrage vorausgesagt - am deutlichsten in den kundenorientierten Bereichen des Vertriebs erfolgt. Hier ist die DVUnterstützung von knapp 60 auf fast 90 % der Unternehmen gestiegen. Aber auch in den Bereichen Fahr- und Dienstplan, Werkstatt oder Personaldisposition wurde die DVUnterstützung noch einmal deutlich gesteigert. So wie bereits 1996 in den Bereichen Finanzwirtschaft und Personalwesen dürfte nun auch in den Bereichen Vertrieb und Fahrund Dienstplan eine Sättigung erreicht sein, so dass künftig hier im wesentlichen nur noch Ersatzbeschaffungen vorkommen werden. Die beiden vorhergehenden DV-Umfragen von 1993 und 1996 ergaben in allen Anwendungsbereichen eine breite Streuung der eingesetzten Softwareprodukte und einen hohen Anteil von Nennungen in den Rubriken „Eigenentwicklung“ bzw. „Sonstiges“. Dies hat sich inzwischen nicht so erheblich geändert, wie man vielleicht hätte vermuten können: So ist doch sowohl die Zahl der Anbieter von branchenspezifischer Software als auch von ERP-Software für das Finanz- und Personalwesen in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen. Die DV-Umfrage zeigt zwar, dass SAP sowohl im Bereich Finanzwirtschaft (81 von 269) als auch im Personalwesen (48) seine Bedeutung als Marktführer deutlich ausbauen konnte. Immer noch gibt es aber eine Vielzahl von Systemen mit geringen und geringsten Installationszahlen. 48 Unternehmen haben ihr Kreuz in der Kategorie „Eigenentwicklung/ Sonstiges“ gemacht! Ähnlich sieht es bei der branchenspezifischen Software aus: Im Bereich Fahr- und Dienstplan kann der Marktführer Microbus nun 58 Installationen auf sich vereinen (1996: 43), aber auch die Wettbewerber konnten Installationen hinzugewinnen. Gründe für die breite Streuung der eingesetzten Software sind sicherlich darin zu suchen, dass nach der aufwändigen Einführung einer branchenspezifischen Software diese möglichst lange in Betrieb gehalten wird, bevor eine Neuinvestition erwogen wird. Darüber hinaus dürften aber auch die strukturellen Unterschiede zwischen den VDVMitgliedsunternehmen z. B. hinsichtlich Größe und Bedienungsgebiet (vgl. Kapitel 2) ein Grund für unterschiedliche Softwareentscheidungen sein. Ausblick: Auf Grund der konstanten Steigerung in allen drei DV-Umfragen könnte man vermuten, dass auch in den kommenden Jahren der Einsatz von RBL-Systemen noch mal kräftig steigen wird. Da bisher erst ein Drittel der Unternehmen über ein RBL verfügen, wäre hier theoretisch auch noch ein großes Wachstumspotential zu erkennen. Der Wunsch, den ÖPNV-Kunden mehr Informationen, insbesondere über die tatsächliche Fahrplanlage unter Berücksichtigung von Verspätungen oder Einsatzfahrzeugen zu geben, Anschlüsse zu sichern und ganz allgemein den Komfort für den Kunden zu steigern, wird die Zahl der Neubeschaffungen von RBL`s noch steigern. Ob die Sättigungsgrenze wie bei anderen Bereichen (z. B. Fahr- und Dienstplan) bei rund 90% liegen wird, bleibt jedoch abzuwarten, da für viele kleinere Unternehmen zu mindest ein konventionelles RBL mit zentraler Leitstelle nicht in Frage kommen dürfte.

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